website


Futterumstellung beim Hund: Das solltest Du beachten



Futterumstellung beim Hund: Das solltest Du beachten

 

Du möchtest das Beste für Deinen treuen Begleiter und legst großen Wert auf sein Wohlbefinden? Mit einer Futterumstellung beim Hund ist es häufig möglich, bestimmte Beschwerden zu lindern. Eine optimale Ernährung spielt stets eine wichtige Rolle. Verschiedene Faktoren wie die Lebensumstände, die Leistungsfähigkeit oder das Alter Deines Hundes können eine Futterumstellung notwendig machen. Diese sollte jedoch gut durchdacht und behutsam angegangen werden.

Die gute Nachricht ist: Mit richtiger Planung wird ein reibungsloser Futterwechsel bei Deinem Hund möglich. Im Folgendem erfährst Du, wie Du das passende Futter auswählst und wie Du den Futterwechsel bei Deinem Hund erfolgreich umsetzt.

 

Futterwechsel bei Hunden: Diese Gründe sprechen dafür

Möchtest oder musst Du das Hundefutter umstellen, kann dies unterschiedliche Gründe haben. Im Fokus liegen dabei oft gesundheitliche Bedingungen oder altersbedingte Veränderungen. Es können auch Allergien oder Unverträglichkeiten sein, welche eine Futterumstellung für Deinen Hund erforderlich machen.

Dabei kann es zu unterschiedlichen Symptomen kommen. Darunter fallen Hautirritationen, Verdauungsprobleme oder Energiemangel. Wenn Du solch eine Reaktion bei Deinem Hund bemerkst, solltest Du eine Umstellung des Futters in Erwägung ziehen.

Ein weiterer wichtiger Grund für eine Futterumstellung bei Hunden ist das Alter. Junge Hunde haben andere Nährstoffbedürfnisse als ältere Hunde. Welpen benötigen ein proteinreiches Futter für ihr Wachstum, ältere Hunde hingegen sollten ein leicht verdauliches Futter mit angepasstem Kaloriengehalt essen.

Verhaltensänderungen können ebenfalls eine Futterumstellung bei Deinem Hund notwendig machen. Wird Dein Hund plötzlich vom aktiven Außenhund zum eher ruhigen Familienhund, kann es sein, dass Dein Hund ein anderes Futter benötigt, das dem Energielevel angepasst wird.

Bei Unsicherheiten empfehlen wir Dir einen Gesundheitscheck für Hunde von GenoLine durchzuführen, um die individuellen Bedürfnisse Deines Vierbeiners innerhalb von wenigen Tagen zu erkennen.

 

Futterumstellung beim Hund: Die Wahl des richtigen Futters

Die richtige Futtermittelwahl ist entscheidend für die optimale Ernährung Deines Hundes. Dabei gibt es einige Aspekte, die Du beachten solltest:

· Individuelle Bedürfnisse: Faktoren wie Alter, Rasse, Aktivitätsniveau und der allgemeine Zustand spielen eine Rolle bei der Auswahl des passenden Futters.

· Qualität der Inhaltsstoffe: Hochwertige Proteine, essenzielle Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe sind unerlässlich für das Wohlbefinden Deines Hundes. Du solltest Produkte vermeiden, die künstliche Zusatzstoffe, Farbstoffe oder Konservierungsmittel enthalten.

· Verdaulichkeit des Futters: Ein gut verdauliches Futter unterstützt die Darmfunktion. Dadurch kann Dein Hund die Nährstoffe optimal aufnehmen. Hierbei kann es hilfreich sein, auf die Meinungen anderer Hundebesitzer oder auf die Empfehlungen von Tierärzten zurückzugreifen.

Um auf Nummer sicher zu gehen, kannst Du einen Futtermittel-Check bei Deinem Hund durchführen. Dieser testet auf Basis einer Probe auf über 300 Futtermittelinhaltsstoffe, wodurch Dir die Wahl eines geeigneten Futtermittels erleichtert wird. 

 

Futterwechsel beim Hund: So gehst Du am besten vor

Um Deinem Hund den Futterwechsel so angenehm wie möglich zu machen, ist eine gute Planung essenziell. Neben qualitativ hochwertigem und an die individuellen Bedürfnisse Deines Hundes angepasstem Futter ist auch der Zeitpunkt der Umstellung bedeutend. Achte darauf, dass sich Dein Vierbeiner in seiner gewohnten Umgebung befindet. Stress oder Krankheiten können den Prozess erschweren oder verhindern.

· Starte mit einer Mischung aus 75 % altem Futter und 25 % neuem Futter. Diesen Vorgang solltest Du drei Tage lang umsetzen. Beobachte dabei, wie Dein Hund auf die Futterumstellung reagiert.

· Erhöhe nach den drei Tagen den Anteil des neuen Futters auf 50 %. Wiederhole diesen Schritt, indem Du in regelmäßigen Abstanden mehr neues Futter hinzufügst, während Du das alte Futter reduzierst. Die Futterumstellung Deines Hundes sollte über einen Zeitraum von 7 bis 10 Tagen erfolgen.

Während der Futterumstellung Deines Hundes ist es wichtig, seinen Appetit, sein Verhalten und seine Verdauung genau zu beobachten. Sollte sich hier eine negative Veränderung herauskristallisieren, ist dies ein Anzeichen, dass das neue Futter erneut angepasst werden muss.

Diese Fehler solltest Du bei der Futterumstellung beim Hund umgehen

Ein häufiger Fehler bei der Futterumstellung beim Hund ist ein zu schneller Wechsel von unterschiedlichen Futtersorten. Der Verdauungstrakt Deines Hundes benötigt Zeit, um sich an das neue Futter zu gewöhnen. Vermeide außerdem eine Kombination verschiedener Futtersorten. Manche Hundebesitzer neigen dazu, wenn sie bei ihrem Hund das Futter umstellen, mehrere Sorten zu mischen.

 

Futterumstellung beim Hund: Achte auf die Reaktionen

Die Beobachtung Deines Hundes ist ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Futterumstellung. Es ist wichtig, die Reaktionen von Deinem treuen Begleiter richtig zu deuten, um sicherzustellen, dass Dein Hund das neue Futter gut verträgt. Gängige Reaktionen auf das Futter sind:

· Veränderungen im Verhalten Deines Hundes

· Verdauungsprobleme

· Appetitveränderungen

· Haut- und Fellveränderungen

· Gewichtsveränderungen Durch die genaue Beobachtung dieser Aspekte kannst Du prüfen, ob die Futterumstellung Deines Hundes erfolgreich verläuft oder nicht.

 

Wichtig: Futterwechsel bei Welpen

Ein zusätzlicher Aspekt, der beim Futterwechsel nicht außer Acht gelassen werden sollte, ist die Futterumstellung von Welpen- auf Erwachsenenfutter. Auch hier gibt es einige Dinge zu beachten.

In der Regel beginnt die Futterumstellung für einen Hund, wenn er das Ende seiner Wachstumsphase erreicht. Dies unterscheidet sich je nach Hunderasse. Durch eine DNA-Hunderassenbestimmung kannst Du diese genau bestimmen. Während kleinere Hunde oft schon mit etwa 9 bis 12 Monaten ausgewachsen sind, benötigen größere Hunderassen hingegen 12 bis 18 Monate.

Es ist wichtig, nicht zu früh mit der Futterumstellung zu beginnen, da bei Welpen das Futter speziell auf deren Bedürfnisse zugeschnitten ist. Dieses enthält viele essenzielle Nährstoffe für die optimale Entwicklung Deines Vierbeiners.

Auch bei der Futterumstellung Deines Welpen solltest Du schrittweise vorgehen. Beginne damit, das Welpenfutter schrittweise mit dem Erwachsenenfutter zu mischen. Erhöhe den Anteil des neuen Futters über einen Zeitraum von etwa einer Woche.

 

Ein aktives Leben durch die Futterumstellung für Hunde

Die Futterumstellung Deines Hundes ist ein Prozess, der Aufmerksamkeit und Geduld erfordert und mit Bedacht vorgenommen werden sollte. Dadurch kann Dein Vierbeiner sein Leben in vollen Zügen genießen.

Durch die richtige Herangehensweise kannst Du sicherstellen, dass Dein Hund nicht nur heute, sondern auch in den kommenden Jahren aktiv und glücklich bleibt. Denke daran, dass die Liebe und Fürsorge, die Du in die Futterumstellung für Deinen Hund steckst, den Grundstein für viele gemeinsame Jahre legen.